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Nachrichten 2011

60 Gäste feierten Uwe Brüdigams 50. Geburtstag

Vizepräsident Jochen Schönfeld zeichnet Uwe Brüdigam mit dem goldenen Ehrenabzeichen des Deutschen Stenografenbundes aus.

26. Dezember 2011 - Gregor Keller

 

Am 10.Dezember 2011 war Treffpunkt im Partyhaus in Herten. Rund 60 Stenos, Freunde, Kollegen, Familienangehörige feierten Geburtstag nach persönlicher Begrüßung durch den Jubilar und seine Frau Marion. Ein großer Tisch bog sich unter den vielen Geschenken und Blumen. Rednerinnen und Redner, von der Putzfrau des Hauses (Vorstellung durch eine humorvolle Interstenopräsidentin Waltraut Dierks) über nahe muntere Verwandte  bis zum DStB-Vizepräsidenten Jochen Schönfeld, der eine hohe DStB-Auszeichnung überbrachte, lobten alle den in allen Lebenslagen immer hilfsbereiten Uwe. Auch NRW-Verbandsvorsitzender Reiner Karbowski sowie DStB-Vizepräsident Jürgen Deimann waren unter den Gästen. Klaus Hübner wirkte am Plattenspieler - mal wieder wie bei Stenos gewohnt -  erfolgreich. Eine fröhliche Gesellschaft tagte (dieses Mal ohne Tagesordnung) bis lange nach Mitternacht.
 

Gregor Keller hatte ein Gedicht mitgebracht:

Dem Jubilar das Allerbeste

zum heutigen Geburtstagsfeste.

Geboren bist Du in Marl wie ich seh'

doch das ist 50 Jahr passé.

Du bist ein Kind aus NRW,

mit starkem Willen, fester Hand, das ist o.k.

Bist jung geblieben durch die Jugend

und - weil sich's reimt - natürlich Tugend.

In der Intersteno und im Stenografenbunde

setzt Du Dich ein in jeder Runde.

Als fleißiger Mann und auch aus Amtes Kraft,

hast Du 'ne Menge schon geschafft.

Und wenn zu viel' mal der Termine,

nimmst Computer, Stenomine

planst Reisen, schreibst Briefe und Reporte

sogar aus Paris oder Chinas Orte.

Und das bringt natürlich Ehren

in Steno-und auch Vorstandssphären.

Du kennst die Welt an manchen Ecken

-obwohl sie rund -; ich will bezwecken,

dass hier gesagt: In 50 Lenzen

ist einer von den Lorbeekränzen,

der Dir gebührt für gute Tat.

Drum frei nach Goethens gutem Rat:

Wer so die Welt in seinen Freunden sieht, verdient auch,

dass die Welt von ihm erfahre.

Auf kostbarem Porzellanteller stenografierte Else Blaufuß eine Geschichte.

Gregor Keller hatte neben einem Gedicht auch einen von Else Blaufuß, Kassel, gestalteten "Teller mit Stenografie" als Geschenk mitgebracht.

Cees van Beurden, Niederlande gestorben

29. Oktober 2011 - Waltraut Dierks

 

Cees van Beurden, Niederlande, ist gestorben

 

Der Ehrenpräsident der Intersteno Cees van Beurden, ist in der letzten Woche im Alter von 83 Jahren gestorben. Herr van Beurden war ein sehr aktives Mitglied der Intersteno. Während seiner beruflichen Tätigkeit war er Leiter des Stenografischen Dienstes des Niederländischen Parlaments.

 

Viele von uns erinnern sich an ihn als Teilnehmer internationaler Zusammenkünfte und Weltmeisterschaften. In den letzten Jahren hat er sich besonders stark gemacht für die Gruppe IPRS, dem Zusammenschluss der Verhandlungsstenografen in der Intersteno. Im August 2008 organisierte er das erste Treffen dieser Gruppe in den Haag.

 

Die Intersteno hat einen Freund verloren, der sich immer für ihre Belange eingesetzt hat.

Zu Gast in Eisenach am 17. und 18. September 2011

21. September 2011 - Gregor Keller
 
Generalversammlung 2011 der Intersteno Deutschland

Siegerehrung Bundesjugendschreiben 2011

 

Am Thüringer Wald, zu Füßen der berühmten, legendären Wartburg (UNESCO Weltkulturerbe), liegt Eisenach. Wer kennt nicht die Bürger und Besucher Eisenachs, die Heilige Elisabeth, Johann Sebastian Bach, Martin Luther, Johann Wolfgang Goethe oder Ernst Abbe...

 

Sängerkrieg...

 

Bachmuseum, Lutherhaus, es gibt aber auch eine neuere auch aktuelle Geschichte, die Zeiten des Eisenacher Automobilbaus (Die Automobile Welt O2).

 

In diesem Jahr waren die Stenografen in die Wartburgstadt gekommen:

 

Die Jugendorganisation des Deutschen Stenografenbundes mit der Ehrung ihrer Besten, den Bundessiegern des 38. Bundesjugendschreibens 2011, an dem sich 277 Schulen und Vereine mit insgesamt 18 735 Schreibern in den Disziplinen Kurzschrift, Tastschreiben und PC-Schreiben beteiligt haben - und die Intersteno Deutschland mit einer Vorstandssitzung und  ihrer Generalversammlung 2011.

 

Aufgepasst hatte man, dass sich wesentliche Termine nicht überschneiden. Und so war für alle auch Zeit vorgesehen, die Wartburg, das Lutherhaus, das Bachmuseum zu besichtigen, einen Stadtrundgang zu unternehmen und dabei auch ein wenig durch die Gabelsbergerstraße (Gabelsberger, geb. 1789 gest.1849)  zu schlendern. Übrigens 1796 veröffentlichte der evangelische Geistliche Friedrich Mosengeil in Eisenach sein System einer deutschen Stenografie, beruhend auf englischem Vorbild. 

 

Die Generalversammlung wurde zügig in 2,5 Stunden im Hotel Glockenhof unter der Leitung von Präsidentin Waltraut Dierks abgewickelt. Ihr Tätigkeitsbericht befasste sich hauptsächlich mit dem Interstenokongress in Paris in diesem Jahr. Da gab es schon einiges zu diskutieren, aber schlussendlich war man doch froh mit der größten Delegation (127 Teilnehmerinnen und Teilnehmer) aller teilnehmenden Nationen (siehe Bericht unter intersteno.de) recht erfolgreich gewesen zu sein, und die Stadt, in der schon der 5. Interstenokongress durchgeführt worden ist (in keiner Stadt gab es mehr Interstenokongresse) auch am  französischen Nationalfeiertag ein wenig kennengelernt zu haben. Besonderes Lob gab es für Uwe Brüdigam, der eine Busreise mit über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer quer durch einige Bundesländer Deutschlands organisiert hatte.

Deutsche Meisterschaften in Stuttgart vom 1. bis 4. Juni 2011

15. Juni 2011 - Gregor Keller 





Deutsche Meisterschaften in Stuttgart vom 1. bis 4. Juni 2011

Plädoyer für die Kurzschrift

 

Kurzschrift, Texterfassung, Textbearbeitung/Textgestaltung

Professionelle Textverarbeitung

 

„Das 150-jährige Bestehen des Stuttgarter Stenografenvereins ist ein würdiger Anlass für den Deutschen Stenografenbund, die Deutschen Meisterschaften 2011 in Stuttgart auszutragen“, so aus dem Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Stuttgart, Dr. Wolfgang Schuster, in der aus diesem Anlass vom Stuttgarter Stenografenverein herausgegebenen Festschrift.

 

Am 1. Juni kamen sie denn alle wieder aus allen Teilen Deutschlands zu den Wettbewerben (295 Teilnehmer, 915 Arbeiten, 1983 Urkunden).  Selbst aus Österreich (Frau Kobald)  und aus der Schweiz (Frau Koller)  wurden Teilnehmerinnen gesichtet, die, außer Konkurrenz, beachtlich gute Leistungen erzielten.

 

Zum Empfang hatte die Stadt ins Rathaus eingeladen. Dort begrüßten  von der Stadt Stuttgart in Vertretung des Oberbürgermeisters Dr. Schuster Herr Bernd Reichert, Leiter des Haupt- und Personalamts der Stadt, Vereinsvorsitzender des Jubiläumsvereins Volker Dammer, und DStB-Präsidentin Hannelore Schindelasch die zahlreichen Gäste, die bei Musik, Wein, Brezeln und einigen Grußworten, darunter die von Brigitte Lösch, Landtagsvizepräsidentin, die ein überzeugendes Plädoyer für die Kurzschrift, insbesondere für die Parlamentsstenografie abgab, Interstenopräsidentin Waltraut Dierks, die auf den Interstenokongress in Paris in diesem Sommer aufmerksam machte (die Deutschen stellen mit über 125 Teilnehmern die größte Gruppe dort)  sowie  ausländischen Gästen aus der Schweiz und Österreich und Jaroslav Zaviacic aus Prag ein vergnügliches Wiedersehen feierten – kannte  man sich doch oft auch von Veranstaltungen in der Vergangenheit. Unter den Gästen auch Mitarbeiter des Stenografenvereins, Uwe Oster, Rechner des Vereins, Carsten Köhler, 2. Vorsitzender und Schriftführer und Kursleiterin Marlies Händle , die  vor und während der DM ständig und überall im Einsatz gewesen sind.

 

Viel des guten Weins konnte man sich nicht leisten, wurde es doch schon am nächsten Morgen mit den PC-Wettbewerben ernst: Schon ab 8:30 Uhr PC-Wettbewerbe in der Sängerhalle in Untertürkheim, nachmittags: englische Kurzschrift. Am Freitag war dann Kurzschrifttag.

Und es gab ein beachtliches Rahmenprogramm. So, seitens der Stenografenjugend, u.a. die Stenodisco mit Klaus Hübner für die Jugendlichen am Donnerstagabend. Die Festveranstaltung am Freitagabend war dann ebenfalls in der Sängerhalle. Hier begrüßten am Freitag der Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg Dr. Frank Mentrup und die Leiterin des Kulturamtes der Stadt Stuttgart Susanne Laugwitz-Aulbach die „Feierwilligen“ in herzlichen Ansprachen. Begleitet war Dr. Mentrup von seiner Mitarbeiterin der sportlichen Dr. Dorothee Schlegel, die einigen Stenos schon bekannt war, hatte sie doch Gruppen bei den beiden Stadtbesichtigungen „Auf Treppen in die Berge um Stuttgart, Stäffeles Tour“ (wir haben dann die Treppen nicht mehr gezählt...) und die Innenstadt „Altes Stuttgart“  geführt hatte.

 Vorträge zu Schriftdolmetscherdienstleistungen (Anja Lützen und Marcel Karthäuser) sowie Vorstellung des ZAV-Programmes mit zahlreichen Interessenten (Helena Matousková und Jaroslav Zaviacic aus Prag referierten) wurden angeboten.


Am Samstag stand die „Bildung von Arbeitsgruppen“ auf der Tagesordnung - es wurden mehrere dann recht gut besuchte Arbeitsgruppen gebildet, deren Teilnehmer sich mit Problemen und Aufgaben der stenografischen Organisation engagiert befassten und die auch in der Zukunft mitarbeiten sollen. Dafür werden nun auch Foren im Internet durch den Vizepräsidenten des DStB Jochen Schönfeld eingerichtet, bei denen Vorschläge für die Arbeit in der Zukunft aber auch Verbesserungsvorschläge (dazu zählen auch praktische Vorschläge zur Durchführung von Meisterschaften) eingebracht werden können (feedback@stenografenbund.de).

 

Zur Siegerehrung am 4. Juni war dann die Halle wieder stark besucht, freie Plätze kaum noch vorhanden. Aber das tat der guten Stimmung wenig Abbruch. Die Siegerinnen und Sieger wurden immer wieder begeistert gefeiert und die, die die ehrenvolle Aufgabe hatten, zu gratulieren, Urkunden und auch Pokale (bei den Mannschaftswettbewerben) zu überreichen, Rosen zu verschenken und  die Medaillen umzuhängen konnten in leuchtende Augen sehen: ja, das ist schon was, vor vielen begeisterten Menschen auf der Bühne im Mittelpunkt zu stehen und sich feiern zu lassen, das bleibt unvergesslich. Und es waren schon mal auch Freudentränen zu sehen. Zu Beginn der Siegerehrung sprach die Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Karin Maag zu uns und lobte die Arbeit der Organisation insbesondere auch die Parlamentsstenografen, die das Gesprochene der Parlamentarier öfters mal in lesbare Form bringen müssten. Frau Maag beteiligte sich in ihrer freundlichen Art aktiv bei der Ehrung der Sieger – gratulierte herzlich und hängte Siegern Medaillen um. Prima.

 

Am Ende des Nachmittags ging’s wieder auseinander, Richtung Heimat und mit dem Erlebnis einer Deutschen Meisterschaft in einer pulsierenden Landeshauptstadt. „Aus Tradition entspringt Fortschritt“, sind die Gebrüder Grimm von OB Dr. Schuster in der Festschrift zitiert. Und das passt gut auf einen 150-jährigen Stenografenverein und überhaupt auf die stenografische Organisation. Präsidentin Hannelore Schindelasch hatte die Deutschen Meisterschaften mit einem herzlichen Dankeschön an die Ausrichter beendet.

 

Die Siegerliste wurde im Internet unter www.stenografenbund.de unmittelbar nach der Siegerehrung veröffentlicht

Manfred Kehrer wird 75

27. Mai 2011 - Waltraut Dierks

 

Wir kennen Manfred Kehrer seit vielen Jahren. Schon während der Weltmeisterschaft in Paris 1965 lernte ich ihn als Superschreiber der damaligen DDR kennen und wir bewunderten ihn sehr. Die Stenografen aus Ost und West pflegten immer gute Beziehungen.

 

Immer wieder schaffte er 475 Silben und 1989 in Dresden wurde er der erste offizielle Weltmeister in Kurzschrift. Er wurde außerdem oftmals Meister bei den Mehrsprachenwettbewerben. Ich erinnere mich noch gut daran, dass er uns in Sofia als Dolmetscher aushalf.

 

Nach der Wende schlossen sich viele Stenografenvereine in den neuen Bundesländern zu Verbänden zusammen und wurden Mitglied im Deutschen Stenografenbund und in der Intersteno-Landesgruppe. Manfred Kehrer schrieb bei Deutschen Meisterschaften für den Verein Leipzig und nahm auch für Deutschland an den Weltmeisterschaften teil. Manfred Kehrer war von 2002 bis 2003 Vizepräsident der Landesgruppe.

 

In jedem Jahr kommen Schreiber aus Österreich, Tschechien, Ungarn und Deutschland zu den „Leipzig open“ zum Kurzschriftwettschreiben. Manfred Kehrer organisiert diesen Wettbewerb mit großem Erfolg zusammen mit seiner Frau Waltraud und sie werden dies auch hoffentlich weiter machen. 

 

Wir wünschen Manfred Kehrer alles Gute, Gesundheit und viele schöne Stunden im Kreise lieber Menschen.

Gerd Rölleke wird 75

Gerd Rölleke zusammen mit Ehrenpräsident Gregor Keller während der Kongresseröffnung in Peking 2009

19. Mai 2011 - Waltraut Dierks

 

Gerd Rölleke feiert am 19. Mai seinen 75. Geburtstag

 

Gerd Rölleke wurde vor über 65 Jahren Mitglied des Stenografenvereins Dortmund 1864 V. Er ist Zeit seines Lebens ein begeisterter Stenograf gewesen. Seine guten Kenntnisse in der Redeschrift konnte er nach dem Tod von Artur Lux anwenden, denn er übernahm von ihm die Gruppe der Dortmunder Spitzenstenografen und trainiert sie auch heute noch. Am Abend vor den Deutschen Meisterschaften treffen sich immer alle Mitstreiter und Gerd Röllecke diktiert noch schnell einige Texte.

 

Bei den Deutschen Meisterschaften ist er Ansager, und zwar in deutscher und in englischer Kurzschrift. Und natürlich hilft er auch anschließend bei der Wertung.

 

Seit vielen Jahren werden unter seiner Leitung die deutschen Wettbewerbe in Kurzschrift bei den Weltmeisterschaften der Intersteno durchgeführt. Außerdem hat er in den letzten Jahren die englischen Texte des Wettbewerbs „Korrespondenz und Protokollierung“ übersetzt und dabei großes Geschick entwickelt und das Wohlwollen des Juryobmanns Jan den Holder aus Holland errungen. .

 

Für die Intersteno Deutschland ist er ein Mitarbeiter geworden, auf den wir uns immer verlassen können. Dass er außerdem als Kassenprüfer für uns tätig ist, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit.

 

Danke Gerd für deine Arbeit und herzliche Glückwünsche zum 75. Geburtstag und Wir wünschen dir viele glückliche Jahre mit deiner Frau Doris und wir hoffen sehr, dass deine Gesundheit es dir auch weiter erlaubt, so tatkräftig bei uns mitzuarbeiten.

Leipzig Open 2011

7. April 2011 - Manfred Kehrer

 

Am 2. April 2011 trafen sich in Leipzig bereits zum 18. Mal Stenografinnen und Stenografen aus allen Teilen Deutschlands sowie aus Ungarn, der Tschechischen Republik und Österreich zum friedlichen Wettstreit. Auch in diesem Jahr kam ein außerordentlich starkes Teilnehmerfeld zusammen. Unter den 33 Teilnehmern befanden sich unter anderem die drei Erstplatzierten der Weltmeisterschaften 2009 sowie der Silber- und der Bronzemedaillengewinner der Deutschen Meisterschaften 2010.

Jurypräsident Professor Dr. Reiner Kreßmann, der zugleich als Ansager der deutschen Meisterschreiber fungierte, hatte, wie man es von ihm bereits gewohnt ist, einen anspruchsvollen, aber gut schreibbaren Text ausgewählt, bei dem man zudem noch einiges lernen konnte. Der Text befasste sich mit dem „Bologna-Prozess“, also der Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums.

 

Die ungarischen Meisterschreiberinnen stellten abermals ihre außergewöhnliche Klasse unter Beweis. Siegerin des Wettbewerbs wurde die Weltmeisterin von 2009 Erika Vicai aus Budapest vor der seinerzeitigen Bronzemedaillengewinnerin Zsuzsa Ferenc, ebenfalls Budapest, und dem Weltmeister von 2005 Dr. Bernhard Gremmer, Landshut. Diese drei schafften ebenso wie Manfred Kehrer, Leipzig, als Vierter und Judit Árvay-Dani, Budapest, als Fünfte das gesamte Diktat bis zu 463 Silben (ungarisch) bzw. 465 Silben (deutsch) in der 15. Diktatminute.

 

Das Außergewöhnliche der Leipzig Open bestand in diesem Jahr darin, dass in ihrem Rahmen zugleich die Österreichischen Bundesmeisterschaften in Kurzschrift ausgetragen wurden. So konnte Dr. Kreßmann dem Wiener Stenografen Martin Springinklee für eine 323-Silben-Leistung den Pokal des Österreichischen Verbandes für Stenografie und Textbearbeitung überreichen. Zweite und Dritte der Österreichischen Meisterschaften wurden Helene Kobald, Klagenfurt, und Edith Vartok, Wien.

Ein Höhepunkt der Abschlussveranstaltung, die in familiärem Rahmen im Salon „Neuschwanstein“ des Restaurants „Paulaner“ stattfand, war neben der Siegerehrung ein Vortrag der Leiterin der Stenografischen Sammlung der Sächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Rosemarie Hänsel. Ihre Ausführungen zu den Zielen und Aufgaben der größten stenografischen Bibliothek der Welt stießen bei den Zuhörern auf lebhaftes Interesse.

 

Die Ergebnisse der Leipzig Open:

1

 

Vicai

Erika

Budapest

A

5

15

463

 

2

 

Ferenc

Zsuzsa

Budapest

A

5

29

463

 

3

 

Gremmer

Dr. Bernhard

Landshut

A

5

37

465

 

4

 

Kehrer

Manfred

Leipzig

A

5

40

465

 

5

 

Árvay-Dani

Judit

Budapest

A

5

50

463

 

6

 

Kuhn

Matthias

München

A

3

50

417

 

7

 

Barna

Beáta

Budapest

B

7

35

391

 

8

 

Rörtgen

Olaf

Vest. StV

B

6

14

369

 

9

 

Patzschke

Cornelia

Leipzig

B

6

32

369

 

10

 

Dischinger

Petra

Mainz

B

6

81

369

 

11

 

Havlíková

Ivana

Prag

B

5

29

319

 

12

 

Springinklee

Martin

Wien

B

4

35

323

 

13

 

Stropahl

Marion

Jena

B

3

26

301

 

14

 

Plickert

Waltraud

Haltern

B

3

28

301

 

15

 

Butter

Ralf

Dresden

B

3

33

301

 

16

 

Wothe

Anita

Leipzig

C

7

11

279

 

17

 

Mahlke

Monika

Leipzig

C

7

28

279

 

18

 

Schwab

Uwe

Offenbach

C

7

34

279

 

19

 

Eichler

Dr. Joachim

Berlin

C

7

36

279

 

20

 

Brieger

Jochen

Berlin

C

7

37

279

 

21

 

Kobald

Helene

Klagenfurt

C

7

37

279

 

22

 

Freitag

Sven-Thorsten

Leipzig

C

7

45

279

 

23

 

Bruhn

Peter

Wiesbaden

C

6

7

257

 

24

 

Fichtner

Helga

Leipzig

C

6

10

257

 

25

 

Jordan

Simone

Aue

C

6

16

257

 

26

 

Silze

Ute

Dresden

C

6

18

257

 

27

 

Masling

Veronika

Dortmund

C

6

20

257

 

28

 

Kuhn

Uda

Pforzheim

C

5

14

235

 

29

 

Schimmel

Rosemarie

Leipzig

C

5

20

235

 

30

 

Scherzer

Anneliese

Aue

C

5

22

235

 

31

 

Hendle

Marlies

Stuttgart

C

4

11

216

 

32

 

Kriesel

Ingeborg

Dortmund

C

4

20

216

 

33

 

Vartok

Edith

Wien

C

4

22

216

 

 

150 Jahre Stenografenverein Darmstadt

Ein Vereinsausschuss bereitete in mehreren Sitzungen die Jubiläumsveranstaltung und auch die Herausgabe einer 66-seitigen Festschrift vor.

14. Mai 2011 - Gregor Keller

 

Auftrag: Die Pflege der deutschen Sprache

Jubiläum: Stenografenverein besteht seit 150 Jahren und feierte im „Weißen Schwanen“

Ein Vereinsausschuss bereitete in mehreren Sitzungen die Jubiläumsveranstaltung und auch die Herausgabe einer 66-seitigen Festschrift vor. Vor 150 Jahren, am 24. April 1861, wurde in Darmstadt ein Stenografenverein gegründet. 1967 kam es zur Vereinigung des ältesten Vereins von 1861 mit dem damals größten Verein von 1898. Weitere Vereine gab es in Eberstadt und Arheilgen, die schließlich fusionierten. Der Darmstädter Verein ist einer der ältesten Stenografenvereine in Deutschland und einer der ältesten Vereine der Stadt. Im „Weißen Schwanen“ in Arheilgen wurde das Jubiläum am Samstag mit etwa 70 Gästen gefeiert. Der Vorsitzende Rüdiger Busch begrüßte unter anderem Gregor Keller, Ehrenpräsident des Deutschen Stenografenbundes, der Intersteno Deutschland und der internationalen Organisation der Stenografen. Den Festvortrag hielt Peter Bruhn aus Darmstadt, Senior Manager der Telekom AG und mehrfacher Weltmeister in professioneller Textverarbeitung. Anschaulich schilderte er, welche Vorteile Kurzschrift und Tastschreiben in der modernen Betriebskommunikation haben. Er hatte, zum Erstaunen der Festteilnehmer, sogar Filmausschnitte von Weltmeisterschaften, beispielsweise in Rom, dabei, bei denen er Weltmeistertitel errungen hatte. Gregor Keller nannte einige Ziele der Vereinsarbeit der Stenografenvereine. Die Pflege der deutschen Sprache sei Satzungsauftrag, um diese müsse man sich heutzutage kümmern. Stenografen und Sprache gehörten schon immer zusammen. Verdiente Vereinsmitglieder wurden mit Präsenten, Blumen und Urkunden geehrt, auch der Vorsitzende, Rüdiger Busch, der seit 50 Jahren dem Verein angehört, seit 1972 Vorsitzender ist und dem traditionsreichen Stenografenbezirk Südhessen schon seit 1989 vorsteht. Er wurde Ehrenmitglied. Rüdiger Busch nahm dann die weiteren Ehrungen für langjährige Mitglieder vor. Geehrt wurden Gerda Seelinger und Anneliese Wertschitzky (60 Jahre Mitglied), Irene Günther und Ingrid Simon (50 Jahre), Ellinor Heckhaus (40 Jahre) sowie Martina Jourdan-Wurzel, Karin Müller, Sigrid Paschke und Iris Schüller (25 Jahre). In einer Bilderschau wurden 600 Fotos aus der neueren Geschichte des Vereins gezeigt. Sie waren Hans-Jürgen Zubrod, der auch die Jubiläumsschrift herausgegeben hatte, von Vereinsmitgliedern zur Verfügung gestellt worden.

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