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Nachrichten 2012

Prof. Tang Yawei in Peking verstorben

21. Dezember 2012 - Gregor Keller

 

Tang_Yawei_PekingAm 18. Dezember 2012 ist der Erfinder der chinesischen Stenografiermaschine, der Stenografieerfinder und frühere Präsident der chinesischen Stenografieorganisation Prof. Tang Yawei verstorben. Er wurde 97 Jahre alt.


Prof. Tang ist den deutschen Stenografen schon seit Jahrzehnten bekannt. Im Oktober 1981 traf eine Gruppe deutscher Stenografen aus Hessen, geleitet von Karlheinz Lang und Gregor Keller, in Peking mit chinesischen Stenografen, darunter Prof. Tang, in einer Gewerbeschule in Peking, westlicher Bezirk, zusammen. Im Vorfeld der Reise war in Peking 1981 ein Stenografenverband gegründet worden. Das überaus  freundliche, interessante Treffen war der Beginn einer neuen stenografischen Entwicklung in China. Die Teilnehmer wurden vorgestellt  und es ging sehr harmonisch zu mit dem Austausch von Gedanken, Zukunftsideen und auch kleinen Erinnerungsgaben. In der Deutschen Stenografenzeitung (1981 und 1982) erschienen darüber auch einige bebilderte Beiträge. Es war der Beginn einer langen Freundschaft bis in die heutige Zeit.  Ein Treffen mit Prof. Tang gab es zuletzt beim 47. Interstenokongress im August 2009 in Peking. Aus rund 30 Nationen waren rund rund 600 Teilnehmer, darunter rund 150 aus Deutschland angereist (siehe DStZ 2009, S. 177 bis 181 mit Foto von Prof. Tang).

 

Als für ihn besonders erlebnis-und ereignisreich schilderte Prof. Tang  bei Gesprächen auch
den Kongress in Istanbul, dort hielt er eine engagierte Rede zur hier beschlossenen Aufnahme der chinesischen Stenografenorganisation in die INTERSTENO.

Die Interstenogemeinde  trauert um diesen so bescheidenen, belesenen und sehr engagierten Stenografen, der in China sehr angesehen ist und bewundert wird. Er wird in bleibender Erinnerung bleiben.

Beileidsbekundungen der Intersteno Deutschland wurden an die Familie des Verstorbenen, insbesondere seine Ehefrau, gesandt. Eine Trauerfeier findet  am 24. Dezember 2012 in Peking, Ba Bao Mountain, statt.

Intersteno-Kongress 2015 nicht in Berlin

30. November 2012 - Waltraut Dierks

 

Auf der Jahreshauptversammlung wurde ein Ausschuss gewählt, der eine Machbarkeitsstudie für einen Interstenokongress im Jahre 2015 in Berlin prüfen sollte. Der Ausschuss, insbesondere Ralf Groß, hat sich eingehend mit dem Thema beschäftigt. Während des Bundespokalschreibens fand eine Sitzung des Ausschusses mit einigen Vorstandsmitgliedern statt. Es wurde mehrheitlich festgestellt,  dass wir im Jahre 2015 nicht in der Lage sind, einen Intersteno-Kongress in Berlin durchzuführen.

24. Bundespokalschreiben in Öhringen

Die erfolgreichen Siegermannschaften des 24. BPS

13. November 2012 - Gregor Keller

 

Zum 10. November 2012 hatte der Deutsche Stenografenbund seine Verbände  nach Öhringen zur Teilnahme am 24. Mannschaftswettbewerb seit 1989 eingeladen.  Kurzschrift, Texterfassung, Textbearbeitung/Textgestaltung standen auf dem Programm. In der Reihe aller 24 Veranstaltungsorte seit 1989 wurde zum ersten Mal  in einer Stadt erneut ein Bundespokalschreiben veranstaltet. 1997 war in Öhringen das 9. Bundespokalschreiben aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Vereins durchgeführt worden.

Die Wettbewerbe wurden in der von allen Beteiligten als hervorragend geeignet geschilderten modernen  Weygangschule durchgeführt. Die Ergebnislisten sind im Internet unter Deutscher Stenografenbund veröffentlicht:

Kurzschrift: Norddeutscher StV (1), Bayrischer StV (2), Ostdeutscher StV (3), Vfl NRW (4), Südwestdeutscher StV (5), Hessischer StV (6).

Schnellschreiben: Norddeutscher StV (1), Bayrischer StV (2), Vfl NRW (3), Hessischer StV (4), Pfälzischer StV (5), Ostdeutscher StV (6). Jugendliche: Vfl NRW (1), Pfälzischer StV (2).

Textbearbeitung/Textgestaltung: Vfl NRW (1), Hessischer StV (2), Norddeutscher StV (3), Bayrischer StV (4).

Jugendliche: VfI NRW (1)

In den Mannschaftswettbewerben sind natürlich die Mannschaften das Maß aller Dinge. Aber erwähnt werden sollen hier auch die besten Einzelleistungen: Bei den Stenografen schrieb Stefan Schubert vom Bayrischen StV 450 Silben, im 30-Minuten-Schnellschreiben erreichte  Martina Wichers vom Norddeutschen StV  17203 Punkte,610 Anschläge/Minute. Bei der Textbearbeitung/Textgestaltung war Annemarie Mersch vom VfI  mit 17650 Punkten Spitze.

Die besten Jugendlichen: Schnellschreiben: Christopher Krah, Vfl NRW, 408 Anschläge, 11854 Punkte. Textbearbeitung/Textgestaltung: Richard Guk, Vfl NRW 7800 Punkte.

Der Stenografenverein Christian Schöck Öhringen 1897 e.V. richtete die Veranstaltung mit einem ansprechenden Rahmenprogramm am Ort aus. Sie war vom Vereinsvorsitzenden Uwe Wirkner und seinem Team gut vorbereitet. Stadtbesichtigungen (Spaziergang durch die Innenstadt, Führung Blasturm, für Jogger, Kneipenbummel durch das Nachtleben), Training in einem Fitnesscenter, Saunabesuch.

115 Jahre aktiver Stenografenverein - das war Anlass genug wieder in die Große Kreisstadt Öhringen im Hohenlohekreis zu kommen. Die winkligen Gassen mit den vielen heute gemütlich wirkenden Fachwerkhäusern, Stiftskirche, Renaissanceschloss-heute Rathaus, das klassizistische Obere Tor... ein Gang durch die nicht hektische Stadt macht richtig Spaß.

Eröffnet wurde das 24. Bundespokalschreiben von Oberbürgermeister Thilo Michler morgens in der Weygangschule.

Die Abendveranstalung mit hohenlohisch-schwäbischem Buffet und der Siegerehrung im angenehmen und freundlich wirkenden  „Kultura“ war abwechslungsreich. Wie vor 15 Jahren brachte Klaus Hübner von der Stenografenjugend mit flotter Musik Leben in die Halle.  Neben städtischer Prominenz, darunter auch Bürgermeister Pallotta, die die Vereinsarbeit insbesondere die des Stenografenvereins in der Stadt würdigten, waren unter den rund 100 Besuchern in Vertretung der Schirmherrin Birgit Homburger, Frau Ute Öttinger-Griese, auch die Stenografen gut vertreten, Präsidentin Hannelore Schindelasch ehrte mit den Wettschreibleitern alle, die mitgemacht haben und bedankte sich für die Organisationsarbeit beim Stenografenverein.  Unter den Steno-Gästen waren u.a. auch die Vorsitzende des bayrischen Stenografenverbandes Gerlinde Lanzinger, die Präsidentin der Intersteno Deutschland Waltraut Dierks und INTERSTENO -  und DStB-Ehrenpräsident Gregor Keller.

Große Mühe hatte sich der Verein mit der Hallendekoration gemacht. So gab es auf allen Tischen eine stenografierte Getränkekarte und auf jedem geschmückten Tisch stand eine Museums-Schreibmaschine. Man kam ins Grübeln und erinnerte sich an alte Zeiten (und beachtliche Leistungen mit diesen Maschinen).  Prima Idee, Stenografenverein Öhringen. Danke für das gelungene Wochenende.

Treffen der INTERSTENO 2012 in Prag

10. Oktober 2012 - Gregor Keller

 

Vom 29. September bis 1. Oktober  trafen sich die Mitglieder des Rats in Prag. Auch die Mitglieder der IPRS-Sektion waren gleichzeitig in diesen Tagen nach Prag gekommen. Aus Deutschland nahmen Waltraut Dierks, Regina Hofmann und Ehrenpräsident Gregor Keller teil.

Organisiert hatten die Treffen einschließlich der Rahmenveranstaltungen Helena und Jaroslav Zaviacic.

Begonnen wurde mit dem "Board meeting" am Samstagmorgen und dem "Jury meeting" am Samstagmittag. Der Rat traf sich dann anschließend zu seiner ersten Sitzung. Die zweite, dritte und vierte Sitzung folgten am Sonntag und Montag. Eine beachtliche Tagesordnung war abzuwickeln, dabei wurden die Berichte des Präsidenten Fausto Ramondelli und von Generalsekretär Danny Devriendt entgegengenommen und diskutiert. Tagesordnungspunkte waren auch ein Bericht über alle Veranstaltungen beim 48. Intersteno-Konress 2011 in Paris sowie finanzielle Angelegenheiten der Intersteno.

Gian Paolo Trivulzio berichtete aus der Geschichte der INTERSTENO (in Prag wurde das 125-jährige Jubiläum gefeiert). Danny Devriendt unterrichtete die Versammlung ausführlich über die Vorbereitungen des Kongresses in Belgien im nächsten Jahr. Weiter gab es einen Bericht über die IPRS-Aktivitäten (Rian Schwarz van Poppel, Niederlande), den Scientific Committee Report (Jean-Charles Le Masson, Frankreich) sowie den Education Committee Bericht (Simon Sun, China).

Gesprochen wurde über den INTERNET-Wettbewerb 2013. Einzelheiten darüber werden noch bekanntgegeben. Weiter wurde eine eventuelle  Neugestaltung der INTERSTENO-Website diskutiert. Im nächsten Jahr in Gent sind Vorstandswahlen. Wahlvorschläge sollten bis zum 15. Dezember dieses Jahres eingereicht werden.

Das Hotel DUO am Rande Prags war gut geeignet für die arbeitsreiche Veranstaltung. Montags stand ein Besuch im Parlament auf dem Programm, eingeschlossen ein recht eindrucksvoller Rundgang mit einem Besuch der Räume der Parlamentsstenografen. Eine harmonische und fröhliche abendliche Feier im Schloss Melnik (mit Besichtigung) unter dem Motto „125 Jahre sind vergangen seit dem ersten internationalen Treffen in England“ festigte bestimmt das Zusammengehörigkeitsgefühl der anwesenden INTERSTENO-Gemeinde aus vielen Nationen: „Freundschaft ist das höchste Ziel der INTERSTENO“ (Gregor Keller zitierte Helga Protz aus einem Artikel in einer Stenozeitung).

Einige Besucher hatte auch die übliche Abschlussfahrt am Tage nach Beendigung des Treffens gebucht und bei relativ gutem Wetter gab es einen ereignisreichen Tag mit einem Besuch in einer Glasfabrik, wobei sich mancher noch ein eigen geblasenes Mitbringsel für die Heimreise mit Hilfe fachkundiger Glasbläser „erarbeitete“. Ein einheimisches Mittagessen rundet diesen Ausflug ab, der mit einer etwas abenteuerlichen Wanderung durch eine beeindruckende und nicht leicht zu begehende Schlucht gut ausging.

Zum Abschluss saß man abends im Hotel zusammen und alle dankten unserem noch jungen Ehepaar Helena und Jaroslav herzlich für die vielen Mühen um die Organisation dieses Treffens, das natürlich auch einen Stadtrundgang in der Innenstadt Prags und eine kleine Schiffstour auf der Moldau beinhaltete. Nach Ende der Tagung zerstreuten sich die "Interstenos" wieder in alle Welt - nicht nur aus Europa auch aus Amerika, China und Korea waren sie gekommen.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

2. September 2012 - Gregor Keller

 

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.

 

Vor 125 Jahren: Internationales Treffen der Stenografen in London

Autor: Intersteno-Ehrenpräsident Gregor Keller

 

Am 26. September 1887 begann im Geologischen Museum in London ein internationales Stenografentreffen. Rund 150 repräsentative Stenografen aus rund 15 Nationen, darunter mehrere aus Deutschland begegneten sich hier. Insgesamt wird von rund 400 Teilnehmern berichtet.

 

Präsident: The earl of Roseberry. Committee: Chairman and Treasure: Mr. T.A.Reed. Hom.Sec.: Dr. J. Westby-Gibson.

 

Es wurden Themen der Stenografie in den Parlamenten und im Bereich der Justiz sowie auch Fragen der Ausbildung und berufliche Möglichkeiten für Frauen diskutiert.

 

Man wünschte sich auch weiterhin internationale Kontakte.

 

Diese eine Woche dauernde Tagung war Ausgangspunkt für weitere internationale Treffen und gilt in der Zählfolge als der erste Interstenokongress.

 

48 Kongresse seit 1887

 

1887 London, 1889 Paris, 1890 München, 1891 Berlin, 1893 Chicago, 1897 Stockholm, 1900 Paris, 1905 Brüssel, 1908 Darmstadt, 1912 Madrid, 1913 Budapest, 1920 Straßburg, 1922 Dresden, 1924 Lausanne, 1926 Milano, 1927 Brüssel, 1928 Budapest, 1931 Paris, 1934 Amsterdam, 1937 London, 1955 Monaco, 1957 Milano, 1959 Wien, 1961 Wiesbaden, 1963 Prag, 1965 Paris, 1967 Bern, 1969 Warschau, 1971 Brüssel, 1973 Valencia, 1975 Budapest, 1977 Rotterdam, 1979 Belgrad, 1981 Mannheim, 1983 Luzern, 1985 Sofia, 1987 Florenz, 1989 Dresden, 1991 Brüssel, 1993 Istanbul, 1995 Amsterdam, 1998 Lausanne, 2001 Hannover, 2003 Rom, 2005 Wien, 2007 Prag, 2009 Peking, 2011 Paris.

Geplant ist der 49. Kongress 2013 in Gent.

 

Eine Darstellung der Entwicklung der Intersteno Deutschland bis 2004 und der Beteiligung an allen Kongressen findet sich unter „50 Jahre Intersteno Deutschland“ unter intersteno.de. Über die Kongresse in Wien 2005, Prag 2007, Peking 2009 und Paris 2011 sind Berichte ebenfalls unter www.intersteno.de (Kongresse). Auch in der Deutschen Stenografenzeitung sind in den jeweiligen Jahrgängen Kongressberichte. Im Internet sind umfangreiche und interessante Daten über die INTERSTENO auch unter www.intersteno.org

 

Die Deutsche Landesgruppe Intersteno gratuliert herzlich zum Jubiläums- Geburtstag im September 2012 und wünscht für die Zukunft alles Gute.

 

 

Helena Matouskova und Jaroslav Zaviacic heiraten

Helena Matouskova und Jaroslav Zaviacic aus Prag

2. Juli 2012 - Waltraut Dierks

 

Helena Matouskova und Jaroslav Zaviacic aus Prag

 

heiraten.

 

Präsidium und Mitglieder der Intersteno Deutschland sowie viele deutsche Teilnehmer der internationalen Wettschreiben gratulieren euch sehr herzlich und wünschen euch für eure gemeinsame Zukunft viel Glück und eine wunderbare Zeit.

 

Wir freuen uns auf weitere schöne Jahre mit euch, in denen wir gemeinsam arbeiten, aber auch feiern können.

 

Waltraut Dierks

Präsidentin

 

Wofgang Schwarzrock, Düsseldorf gestorben

15. Juni 2012 - Waltraut Dierks
 
Gestern erhielten wir die traurige Nachricht, dass unser Freund Wolfgang Schwarzrock im Alter von 85 Jahren nach langer, schwerer Krankheit gestorben ist.

 

Neben der Musik prägte die Beschäftigung mit der Stenografie sein Leben. Mit Josef Charlier war er viele Jahre bei Stenografiewettschreiben nicht wegzudenken. Er diktierte und korrigierte mit großem Eifer. Besonders die hohen Geschwindigkeiten hatten es ihm angetan und bis vor kurzem ließ er es sich nicht nehmen, Texte für Wettschreiben zu erstellen. Viele Jahre war er im Stenografenverein Düsseldorf im Vorstand tätig, und zwar nicht nur auf dem Gebiet der Kurzschrift, sondern auch als "Wanderführer".

 

Bei der Intersteno Deutschland besuchte er, wenn er es eben konnte, die Jahreshauptversammlungen und gab hier wertvolle Hinweise. In den letzten Jahren war er auch als Kassenprüfer tätig.

 

Viele von uns denken an wunderbare Gespräche, die wir anlässlich vieler gemeinsamer Stunden führen konnten. Wir werden Wolfgang Schwarzrock immer in unserem Herzen behalten. 

Generalversammlung der Intersteno

Der wiedergewählte Vorstand der INTERSTENO-Landesgruppe: Regina Hofmann, Olaf Rörtgen, Rita Lehmann, Stefan Kampfer und Waltraut Dierks.

11. Juni 2012 - Gregor Keller

 

Die Tagesordnung wurde zügig abgearbeitet. Tatigkeitsbericht, Kassenbericht und Bericht der Rechnungsprüfer waren zufriedenstellend und führten schlussendlich zur einstimmigen Entlastung des Vorstandes.

 

Das Präsidium (Waltraut Dierks, Präsidentin, Regine Hofmann, Vizepräsidentin, Stefan Kampfer, Schatzmeister, Christine Kuthe, Generalsekretärin, Rita Lehmann und Olaf Rörtgen (Beisitzer)) und auch die Rechnungsprüfer (Uda Kuhn und Uwe Wirkner) wurden einstimmig wiedergewählt.

 

Die Mitgliederzahl war im Berichtsjahr leicht rückläufig. Nach dem Ergebnis des Kassenberichts wurde eine Veränderung des Beitrags für nicht notwendig erachtet. Unter den  Tagesordnungspunkten Anträge, Bestimmung des Ortes der nächsten Generalversammlung und Verschiedenes wurde teilweise recht kontrovers diskutiert. Ansagen bei Wettbewerben werden schon gerne von guten Diktierern gesehen, aber es gab doch auch die Einsicht, dass „Bandansagen“ notwendig werden - die eingesetzten Geräte (einschl. der Lautsprecher) müssen aber - nach den Erfahrungen bei internationalen Wettbewerben - jeweils an Ort und Stelle vor dem Wettbewerb auf  einwandfreies Funktionieren und deutliches Verstehen an jedem Platz geprüft werden. Das soll auch an die INTERSTENO weitergegeben werden. Für den Jubiläumskongress 2015 (50. Interstenokongress) wird durch einen Arbeitskreis der Landesgruppe eine Machbarkeitsstudie (insbesondere auch unter Berücksichtung einer ausreichenden und auch notwendigen personellen Ausstattung und  Finanzierbarkeit) für Berlin als Durchführungsort erarbeitet; das soll kostengünstig im Wege des elektronischen  Informationsaustauschs geschehen. Die Generalversammlung im nächsten Jahr wird vom 13. bis 15.09.2013 in der Stadt  Rheinsberg, Brandenburg, durchgeführt.

Gegen 14 Uhr beendete die Präsidentin die Tagung und wünscht allen eine gute Heimreise, eine auch informative Generalversammlung war zu Ende.  

Mitgliederversammlung des Deutschen Stenografenbundes

Der neu gewählte Vorstand des DStB

24. April 2012 - Gregor Keller

 

Bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Stenografenbundes, Mitglied in der Intersteno Deutschland, fanden am 22. April 2012 in Oberhausen auch Vorstandswahlen statt. Der Vorstand blieb im wesentlichen unverändert (www.stenografenbund.de). Ein Wechsel fand im Amt der Schriftführerin statt und das Amt eines von zwei Vizepräsidenten wurde nicht besetzt. Präsidentin blieb Hannelore Schindelasch, Vizepräsident Jochen Schönfeld und Schatzmeisterin Andrea Wilke, Schriftführerin wurde Regina Groth. Bestätigt wurde die Wahl der Jugendorganisation:  Tim Schäck, Bundesjugendleiter.

Zu Ehrenmitgliedern gewählt wurden Barbara Kijek und Waltraut Dierks.

Ehrenmitglied wurden Frau Barbara Kijek (über viele Jahre Schriftführerin) und die Präsidentin der Intersteno Deutschland Waltraut Dierks (über viele Jahre Vizepräsidentin im geschäftsführenden DStB-Vorstand).

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet und ihm von der Versammlung  für die gute geleistete Arbeit im vergangenen Jahr durch Interstenopräsidentin Waltraut Dierks gedankt. Der DStB-Haushalt für 2012 ist ausgeglichen und auch der Haushaltsplan 2012 der Jugend wurde bestätigt.

 

Die Zukunft der BJCKM (Jugendorganisation des DStB) wurde diskutiert. Es bleibt Hoffnung, dass sich auch die finanzielle Situation in der Zukunft entspannt und  zufriedenstellend entwickeln wird.

Veranstaltungen und Termine wurden besprochen, beispielsweise die Deutschen Meisterschaften im Mai in Suhl, die Deutschen Seniorenmeisterschaften im Juni in Marburg, das Bundespokalschreiben im November in Öhringen und auch das 25. Bundespokalschreiben im Jahre 2013 in Soest wurde angesprochen (dort fingen vor 25 Jahren die bis heute jährlich ausgetragenen Bundespokalschreiben an).

Erwähnt wurde auch der 49. Interstenokongress im nächsten Jahr in Gent/Belgien.

BVB-Fan Gerd Rölleke (er kam in BVB-Tracht, sein Verein hatte am Tag zuvor den Gewinn der Deutschen Meisterschaft sichergestellt) hier mit Gregor Keller.

Begrüßt wurde die weitere Herausgabe der nun bunter gewordenen im 120. Jahrgang erscheinenden  Deutschen Stenografenzeitung mit neuem Schriftleiter: Jochen Schönfeld. Die Versammlung bedankte sich herzlich bei Peter Flühr, der 17 Jahre lang für die Schriftleitung dieser auch die Geschichte des Bundes festhaltenden Zeitung, verantwortlich war, die er seinerzeit von Helga Protz übernommen hatte.

K + P-Seminar in Karlsruhe

12. Februar 2012 - Jan den Holder

 

Am Sonntag, dem 29. Januar d. J., fand in Karlsruhe ein Seminar über den Intersteno-Wettbewerb „Korrespondenz und Protokollierung" statt. Verantwortlich für die Organisation waren die "Stenofreunde Pforzheim". Gerne möchte ich hier Bericht erstatten über einige Erkenntnissen und Schlussfolgerungen dieses Seminars.

Wie können wir die Interesse Jugendlicher, Studenten und junger Berufstätigen im Erlernen von Kurzschrift und in der Verbesserung ihrer Tippgeschwindigkeit gewinnen? Förderung ihrer Teilnahme an den Intersteno-Wettbewerben kann dazu ein Mittel sein. Zum Beispiel, eine der praktischen Anwendungen für Kurzschrift ist die Protokollierung von Besprechungen und Sitzungen. Hier kann die Kurzschrift sich als ein gutes Hilfsmittel erweisen, in Konkurrenz mit anderen Aufnahmemethoden. Der K + P-Wettbewerb bietet seinen Teilnehmern die Möglichkeit, verschiedene Aufnahmetechniken zu benutzen, da nur das Endergebnis (der in eigenen Worten zusammengefasste Bericht oder das Protokoll) zählt.

Während des Seminars wurden drei Schwierigkeiten für die Organisatoren des Wettbewerbs K + P unterschieden:

1. Das Herstellen des Textes für das Protokollierungsdiktat, an Hand dessen die Teilnehmer ihre Zusammenfassungen (ihr Protokoll) anfertigen;

2. die Herstellung des Musterprotokolls, an Hand dessen die Zusammenfassungen der Wettbewerbsteilnehmer gewertet werden;

3. die objektive Wertung dieser Zusammenfassungen (Protokolle) der Teilnehmer.

- Erläutert wurde, dass der Text des Protokollierungsdiktats ein strukturierter Text sein soll, also ein Text der dafür geeignet ist, zusammengefasst zu werden. Dies bedeutet, dass es ein Text sein muss mit einem Hauptthema, ausgedrückt in die Hauptüberschrift, und mit mehreren Unterthemen. Diese Unterthemen werden erörtert in den gesonderten Paragrafen des Diktattextes. Dabei hat jeder Paragraf seine eigene (mit-diktierte) Überschrift, die das diesbezügliche Unterthema andeutet. In dieser Hinsicht lässt sich der Text des Protokollierungsdiktat vergleichen mit einem Zeitschriftartikel.

- Seinerseits muss das Musterprotokoll alle wesentlichen Elemente des Protokollierungsdiktat enthalten: Hauptüberschrift und Paragrafenüberschriften, wie auch die Schlüssel- oder Kernsätze jedes diktierten Paragrafen. Außerdem weist das Musterprotokoll die für jeden Kernsatz zu erwerbenden Gutschriftpunkte auf.

- Bei der Wertung der von den Teilnehmern angefertigten Zusammenfassungen, wird geprüft, inwieweit die Kernsätze aus dem Musterprotokoll sinngemäß (also nicht notwendig wortwörtlich) zugegen sind. Punkte werden zugeteilt in dem Maß wie Kernsätze zugegen sind.

Der K + P-Wettbewerb ist insbesondere gemeint für junge Fachkräfte in den Sekretariats- und Managementbereichen und für junge Leute, die noch in der Ausbildung zur Sekretärin oder zum Assistent der Geschäftsleitung sind.

Diejenigen unter Ihnen, die mehr über den Wettbewerb K + P erfahren möchten, können sich die Website der Intersteno (www.intersteno.org) anschauen. Dort gibt es eine PowerPoint-Präsentation dieses Wettbewerbes, das Wettbewerbsreglement (Art. 19 der Intersteno-Wettschreibordnung) und einige Texte früherer Wettbewerbe (samt ihren gesprochenen Diktaten).

Jan den Holder (niederländisches Mitglied der Stenofreunde Pforzheim)

Gertud Thaumüller 80 Jahre

8. Februar 2012 - Waltraut Dierks

 

Frau Gertrud Thaumüller, Mannheim, feiert am 10. Februar ihren 80. Geburtstag. Sie ging in Bayreuth zur Schule, in der sie auch Stenografie lernte. Im Stenografenverein steigerte sie ihre Leistungen und wurde dann Pressestenografin. Sie lebt seit 1951 in Mannheim und arbeitete bis zum Beginn ihres Ruhestandes bei der "Mannheimer Morgenpost" als Stenografin. Später gehörte zu ihrem Aufgabengebiet auch die innerbetriebliche Berufsausbildung von Verlagskaufleuten.

Frau Thaumüller schrieb zu ihren besten Zeiten 5 Minuten 300 Silben, aber sie war auch eine hervorragende Maschinenschreiberin, die immerhin 500 Anschläge auf der mechanischen Schreibmaschine schaffte. Dies konnte sie bei zahlreichen Vereins-, Verbands- und Bundeswettschreiben unter Beweis stellen. Sie nahm auch gleich nach Beginn der Intersteno an vielen internationalen Wettschreiben teil. 1971 nach dem Kongress in Brüssel wurde sie zum Empfang beim damaligen Bundespräsidenten Heinemann anlässlich der Ehrung der besten deutschen Teilnehmer eingeladen. 1981 beim Kongress in Mannheim war sie zusammen mit ihrem Mann maßgeblich bei der Durchführung beteiligt.

Die Fächer Kurzschrift und Maschinenschreiben lassen Frau Thaumüller auch heute nicht los. Sie kommt zu allen Veranstaltungen des Deutschen Stenografenbundes und der Intersteno Deutschland, sei es als Vorsitzende des Pfälzischen Stenografenverbandes, sei es als Mitglied. Wir danken ihr für diesen unermüdlichen Einsatz und freuen uns immer, wenn wir sie begrüßen können.

Liebe Frau Thaumüller, das Präsidium und die Mitglieder der Intersteno Deutschland gratulieren Ihnen sehr herzlich zum 80. Geburtstag und wir wünschen Ihnen noch viele schöne Jahre, vor allem Gesundheit, und es würde uns eine große Freude machen, wenn wir sie oft auf unseren Zusammenkünften sähen und Sie sich lebhaft an unseren Themen beteiligten.

Im Namen der Intersteno Deutschland

Waltraut Dierks, Präsidentin

INTERSTENO-Ehrenpräsident William Bonnet gestorben

Intersteno-Ehrenmitglied Gabrielle Fasnacht sowie die Ehrenpräsidenten Gian Paolo Trivulzio und Gregor Keller nahmen an der Beisetzung teil

13. Januar 2012 - Gregor Keller

 

Am 11. Januar 2012 ist der Schweizer INTERSTENO-Ehrenpräsident William Bonnet gestorben.

Beim INTERSTENO-Kongress im Juli 1998 in Lausanne wurde der beliebte Präsident auf Vorschlag seines Nachfolgers im Präsidentenamt Gregor Keller bei der Generalversammlung von den  Delegierten einstimmig zum Ehrenpräsidenten gewählt. Gemeinsam mit Gabrielle Fasnacht hatte er den 42. INTERSTENO-Kongress in Lausanne erfolgreich und harmonisch organisiert und durchgeführt. Bei den INTERSTENO-Kongressen  haben wir ihn zuletzt beim 43. Kongress in Hannover erlebt.


Seine temperamentvolle und humorvolle Art machten den immer vorwärtsblickenden Mann beliebt bei der INTERSTENO. Seine engagierten nie verletzenden Redebeiträge - auch für die Idee INTERSTENO - waren bei den Konferenzen immer auch eine wertvolle Bereicherung.

 

In Vevey, dem für die INTERSTENO so geschichtsträchtigen Ort, war er zuhause und findet dort auch seine letzte Ruhe. In Vevey wurden nach dem 2. Weltkrieg die Weichen für eine Wiedergründung  einer modernen INTERSTENO-Organisation gestellt.

 

Traurig sind wir über den Heimgang dieses Mannes. Wir haben ihn verloren – aber sein Geist und sein Vorbild werden bei uns bleiben. Wir werden immer gerne an ihn denken.
 
Die Trauerfeier mit Familie und Freunden am 17. Januar 2012 in der Kirche St. Martin (ev. reformiert), deren Glasfenster an diesem Tag durch eine strahlende Sonne besonders kräftig farbenfroh leuchteten, war in ihrer schlichten Art und Weise sehr beeindruckend. Einige Stenos waren auch gekommen, darunter Intersteno-Ehrenmitglied Frau Gabrielle Fasnacht aus Lausanne, die mit dem Verstorbenen den Interstenokongress 1998 in Lausanne organisiert hatte und Intersteno-Ehrenpräsident Gian Paolo Trivulzio aus Mailand (er sprach für die Intersteno bewegende Worte über unseren liberalen Interstenomann William Bonnet).
Denkmal von Konrad Zuse und Konrad Duden an der Stiftskirche (Foto: Gregor Keller)

11. Juni 2012 - Gregor Keller



 

Interstenos in der Konrad-Stadt Bad Hersfeld vom 9. bis 10. Juni 2012

Generalversammlung und Vorstandssitzung

 

Zur Generalversammlung der Intersteno Deutschland kamen rund 30 Mitglieder am Sonntag, 10. Juni 2012, ins Hotel Thermalis, Am Kurpark, in  der Festspielstadt Bad Hersfeld. Begrüßt wurden sie und auch der  Ehrenpräsident Gregor Keller von Präsidentin Waltraut Dierks und der  Vorsitzenden des hiesigen Stenografenvereins Frau Renate Nöding, die für ihren über 100 Jahre alten Stenografenverein und den Bezirk Nordhessen  (2. Vorsitzende) herzliche Grußworte sprach, Grüße von Horst Diehl  überbrachte (er war bei den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften beim
Hessentag in Wetzlar) und eine umfangreiche Informationsmappe über die Stadt Bad Hersfeld für jeden dabei hatte.

 

Konrad-Stadt?
Konrad Duden und Konrad Zuse hatten in dieser Stadt jeweils  jahrzehntelang gewirkt, Dr. Konrad Duden veröffentlichte hier sein wichtigstes Werk, das den Stenografen geläufig ist: Das vollständige
Orthographische Wörterbuch der Deutschen Sprache. Er starb 1911 bei Wiesbaden und ist im Familiengrab in Bad Hersfeld beigesetzt. Das Familiengrab befindet sich auf dem Hauptfriedhof. Der praktizierende Stenograf Konrad Zuse erfand 1941 den ersten freiprogrammierbaren  Computer (Z3), er stenografierte beispielsweise seine Tagebuchaufzeichnungen, er war auch als Künstler (Maler) aktiv.  An die beiden so bedeutenden Konrads erinnert ein Denkmal an der Stiftsruine.

 

In der Stiftsruine wurde auch an diesen Tagen für die diesjährigen Festspiele geprobt.  Der Besuch dort ist sehr zu empfehlen.

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