Hier finden Sie uns:

INTERSTENO Deutschland e. V.

Thomas-Morus-Weg 27 
48147 Münster

Kontakt

Waltraut Dierks

Telefon: +49 251 233161

E-Mail:   info@intersteno.de

 

Kontaktformular

Nachrichten 2013

25. Bundespokalschreiben in Soest

Jährliche Bundespokalschreiben des Deutschen Stenografenbundes seit November 1989.

 

25. Bundespokalschreiben in Soest 2013

 

Autor Gregor Keller

 

Der Deutsche Stenografenbund hatte zum Jubiläumsschreiben am 23. November 2013 nach Soest eingeladen. Hubertus-Schwartz-Berufskolleg war Wettschreibort. Mannschaftswettbewerbe in Kurzschrift, Texterfassung und Textbearbeitung/Textgestaltung standen auf dem Programm. Daneben war auch ein interessantes Rahmenprogramm organisiert. Langweilig wurde es niemanden.

 

Treffpunkt zum 25-jährigen Jubiläum des 25. Bundespokalschreibens war, wie übrigens schon beim ersten Schreiben im Jahre 1989, der Blaue Saal im Rathaus der Stadt. Unter den Ehrengästen Christiane Mackensen, stellvertretende Bürgermeistern, die ihre Hansestadt Soest insbesondere aus kultureller Sicht interessant vorstellte und Schulleiter Oberstudiendirektor Thomas Busch, der über die Aufgaben seiner Schule, dem Durchführungsort der Wettschreiben sprach. Begrüßt hatten DStB-Präsidentin Hannelore Schindelasch und Reiner Karbowski Vorsitzender des Verbandes für Informationsverarbeitung Nordrhein-Westfalen eine recht ansehnliche große Schnellschreibergemeinde mit vielen der besten Stenografen und Tastschreibern Deutschlands.

Karl Wilhelm Henke und Reiner Karbowski erhalten eine Auszeichnung des Deutschen Stenografenbundes von DStB-Präsidentin Hannelore Schindelasch

Ein leckeres umfangreiches Büfett in angenehmer Umgebung, das war schon gut gelungen. Eine gute und lockere Stimmung kam schon vor der Siegerehrung auf Hohe Ehrungen erfolgten durch Präsidentin Hannelore Schindelasch an den ehemaligen DStB-Präsidenten Karl Wilhelm Henke und den Verbandsvorsitzender Reiner Karbowski. Beide hatten sich auch hier um die aktuelle Veranstaltung gekümmert und am Ort organisiert.

Ehrenpräsident Gregor Keller

Ehrenpräsident Gregor Keller gab einen Rückblick auf 25 Jahre BPS. Er war 1989 Präsident, Karl Wilhelm Henke Vizepräsident.

 

Gregor Keller spannte in seinem Vortrag einen Bogen vom ersten Wettschreiben in Soest am 4. November 1989 bis ins Jahr 2013 zum 25. BPS wieder in Soest.

 

Fotos vom Bundespokalschreiben

Rede von Ehrenpräsident Gregor Keller zum 25. Bundespokalschreiben
25. Bundespokalschreiben 2013 in Soest.p[...]
PDF-Dokument [100.0 KB]

Unser Schriftfreund Hubert Hoffmann, Marl,

Hubert Hoffmann

ist am 11. November dieses Jahres im Alter von 56 Jahren plötzlich gestorben.

 

Hubert Hoffmann lernte schon als Jugendlicher Kurzschrift und Maschinenschreiben und machte diese beiden Fächer zu seinem Hobby. Diese Leidenschaft teilte er sich mit seiner Frau Sabine und seinem Sohn Tobias, sodass sie immer als Familie zum Wettschreiben fuhren.

 

Viele Jahre war Hubert Hoffmann Teilnehmer bei allen Meisterschaften, die für ihn in Deutschland in Frage kamen. Er nahm aber auch an vielen INTERSTENO-Kongressen teil und bewies sein Können in verschiedenen Disziplinen. Ganz besonders erinnern wir uns an seine Teilnahme in Peking, da er dort mit Familie anschließend an den Kongress an der Rundreise teilnahm.

 

Wir bedauern seinen Tod und sprechen Sabine und Tobias unser herzliches Beileid aus.

 

 

Waltraut Dierks, 20.11.2013

 

Neue Internetseite

20. Oktober 2013 - Uwe Brüdigam

 

Nach langer Vorbereitungszeit bekommt die Homepage der INTERSTENO Deutschland e. V. ein neues Design. Die alte Webseite wurde immer wieder Opfer von Cyber-Attacken. Nach Umstellung der Software wird dies nun hoffentlich nicht mehr passieren. Wir hoffen, dass allen Besuchern die neuen Seiten gefallen.

 

Die alten Inhalte haben wir teilweise übernommen. Nach und nach werden wir die Homepage noch mit Fotos und Berichten aus der Vergangenheit ergänzen.

Bericht über die Jahreshauptversammlung 2013 in Zossen

Der neu gewählte Vorstand: Stefan Kampfer, Rita Lehmann, Waltraut Dierks, Regina Hofmann und Christine Kuthe

19.09.2013 - Waltraut Dierks

 

Bereits am Freitagnachmittag hatten sich eine Reihe von Mitgliedern in Zossen eingefunden und nahmen die Gelegenheit wahr, ein wenig von der Stadt zu erkunden. Am Abend nach einem gemeinsamen Abendessen hatte man dann Zeit zum Klönen und Fachsimpeln. Waltraut Dierks brachte ein Album mit Fotos vom Interstenokongress in  Gent mit, das unser Freund Uwe Brüdigam zusammengestellt hatte.

 

Am Samstagmorgen fand die Vorstandssitzung statt und die übrigen Schriftfreunde erkundeten die nähere Umgebung oder fuhren nach Wünsdorf.

 

Da sich nicht genügend Teilnehmer für eine offizielle Fahrt nach Berlin angemeldet hatten, bot uns der Koch unseres Hotels an, mit uns nach Berlin zu fahren, um eine Bootsfahrt und anschließend eine Busrundfahrt zu machen. Einige Teilnehmer fuhren morgens schon los, die übrigen mit dem Zug am Mittag. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man beide Fahrten genießen. Berlin ist immer wieder eine Reise wert.

 

Am Sonntag fand die Jahreshauptversammlung statt. Natürlich wurde viel über den Intersteno-Kongress in Gent gesprochen. Die Organisation durch die Kollegen aus Belgien wurde sehr gelobt und das Programm hat allen gut gefallen. Aber es gab zahlreiche Beanstandungen wegen des Kurzschrifttextes. Nach Meinung unserer Stenografen war er noch viel schwieriger als in den vergangenen Jahren. Olaf Rörtgen, der selbst mitgeschrieben hat, wurde beauftragt, bei den Stenografen nachzufragen, was am Text besonders schwierig war. Das Ergebnis dieser Umfrage soll an die zuständige Jury weiter geleitet werden.

 

Die Mitgliederzahl der Intersteno Deutschland ist leider rückläufig und damit auch der Beitragseingang.  Die Vorstandsarbeit wird  ehrenamtlich gemacht. Für die Kongresse fallen aber Kosten an für die Vorbereitung der Texte (z. B. für lange Übersetzungen, für die Benutzung eines Tonstudios). Außerdem bekommen die Helfer, die viele Einsätze haben, einen kleinen Zuschuss. Von den 175 €, die die Teilnehmer (auch die Helfer und Vorstandsmitglieder) zahlen, bekommt die Landesgruppe nichts. Es sind zum großen Teil Personen, die nicht zum Kongress fahren, die bei uns Mitglied sind und das Geld für unsere Landesgruppe aufbringen. Es muss also versucht werden, mehr Schreiber als Einzelmitglieder zu werben.  

 

Der Vorstand der Weltorganisation INTERSTENO plant einen Intersteno-Kongress im Jahr 2015 in Berlin und will auch die Organisation und die Kosten übernehmen. Wir haben uns gegen einen Kongress in Berlin ausgesprochen, da wir weder einen Verein noch eine Personengruppe in Berlin haben, die sich mit der Organisation eines solchen Kongresses beschäftigen kann. Eine Machbarkeitsstudie eines von uns eingesetzten Ausschusses hat dies im vorigen Jahr festgestellt. Wir werden also abwarten, was sich in dieser Sache tut. Ein anderer Ort wurde bisher nicht genannt.

 

Der Vorstand von INTERSTENO Deutschland wurde in seiner alten Besetzung wiedergewählt:

 

Präsidentin:            Waltraut Dierks

Vizepräsidentin:      Regina Hofmann

Generalsekretärin:  Christine Kuthe

Schatzmeister:       Stefan Kampfer

Beisitzer:               Rita Lehrmann, Olaf Rörtgen

Kassenprüfer:        Uda Kuhn, Uwe Wirkner

 

Unsere nächste Jahreshauptversammlung wird am 29. Juni 2014 in Recklinghausen oder Umgebung stattfinden.

 

Die Versammlung bedankte sich bei Rita Lehmann, die das Hotel in Zossen ausgesucht hat. Alle Teilnehmer der Veranstaltung haben sich dort wohlgefühlt.

HAB-Ehrenmitgliedschaft für Rüdiger Grimm

Foto: HAB. Die Vorsitzende der HAB, Helga Rothenberger und Rüdiger Grimm. Beide sind Mitglieder der Intersteno.

28. April 2013 - Gregor Keller

 

Bei der Mitgliederversammlung der Hessischen Akademie für Bürowirtschaft e.V. am 11.  April 2013 erhielt Rüdiger Grimm, Darmstadt,  die Ehrenmitgliedschaft der Akademie. Damit wurde sein ehrenamtliches Wirken bei der Akademie gewürdigt. Seit 1973 begleitete er, zunächst als Schulbuchverleger sowie als Mitglied des Kuratoriums, das Wirken der HAB. 1996 wurde er Vorsitzender des Kuratoriums bis zum Jahre 2012. Die Funktion des Kuratoriums ist in der Satzung geregelt, es berät und unterstützt den Gesamtvorstand in allen Angelegenheiten, die die Ziele der HAB berühren. Zum 40jährigen Bestehen der HAB im Jahre 2005 schrieb Rüdiger Grimm in der 140 Seiten umfassenden Festschrift: „Erfolgsgarant der Arbeit war stets die engagierte Tätigkeit aller Gremien: Vorstand, Gesamtvorstand, Kuratorium, Mitgliederversammlung, Dozenten und Referententeams. Doch ebenso entscheidend war und bleibt die Kooperation mit Wirtschaft, Schulverwaltung, Ministerien, Gewerkschaften, Experten, Fachorganisationen und anderen Institutionen, die sich der Berufs-und Weiterbildung verpflichtet fühlen.
 
“Rüdiger Grimm hat sich bis heute für die HAB aktiv und mustergültig eingesetzt, so anerkannte das die Vorsitzende der HAB, OSTD a.D. Dipl.-Hdl. Helga Rothenberger. Das sahen die Mitglieder genau so, starken Beifall gab es für Rüdiger Grimm durch die Mitgliederversammlung.
 
Während der Mitgliederversammung hielt der Nachfolger von Rüdiger Grimm im Amt des HAB-Kuratoriumsvorsitzenden, Dr. André Kudra, einen viel beachteten Vortrag: "Die Informationssicherheit im Unternehmensfeld".
 
Rüdiger Grimm ist auch Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Stenografenbundes.

Deutsche Meisterschaften in Varel

Manfred Kehrer wurde mit 475 Silben/Min. Deutscher Kurzschriftmeister

19. Mai 2013 - Gregor Keller

 

Moin

Schönen/guten Tag ist der übliche herzliche Gruß in Varel, der Stadt der Deutschen Meisterschaften – Kurzschrift- und Computerwettbewerbe 2013 –

Autor Gregor Keller

 

Vom 8. bis 11. Mai trafen sich in diesem Jahr die besten Schreiber Deutschlands in der Stadt zwischen Wald und Meer. Knapp 300 Teilnehmer verzeichneten die Listen an den Wettbewerben Kurzschrift (deutsch und englisch), Texterfassung, Textbearbeitung/Textgestaltung und Professionelle Textverarbeitung. Rund 100 Erwachsene, Jugendliche und Schüler schrieben Steno, Manfred Kehrer wurde hier mit 475 Silben Deutscher Meister bei den Erwachsenen.

 

Die umfangreichen Ergebnislisten und zahlreiche Fotos von Uwe Brüdigam finden sich im Internet unter stenografenbund.de

 

Am 8. Mai ging’s los. Im großen Sitzungssaal des Rathausesl empfing die Stadt die eingeladenen Stenos und Tastenflitzer. Bürgermeister Gerd-Christian Wagner begrüßte in seiner herzlichen Art und stellte die Stadt Varel vor, Hannelore Schindelasch, unsere Präsidentin, freute sich über die vielen netten Worte und eröffnete die Meisterschaften, nachdem Vereinsvositzender Ewald Spiekermann, vielen noch bekannt aus früheren Jahren von den zahlreichen Unternehmungen der Stenografenjugend (u.a. rund 30 Studienfahrten mit Jugendlichen in das geteilte Berlin) und bis vor kurzem Bürgermeister der Nachbargemeinde Bockhorn, DStB- und Intersteno-Ehrenpräsident Gregor Keller, Waltraud Dierks, Präsidentin der Intersteno Deutschland sowie Dr. Bärbel Heising vom Stenografischen Dienst in Berlin und Bernd Pauluschke für den an der Teilnahme verhinderten Schirmherrn Landrat Ambrosy sehr persönliche Grußworte (alle hatten die vorbereiteten Manuskripte in der Tasche gelassen) gesprochen hatten. Musikalisch umrahmt wurden die Grußworte von dem Querflötenduo der Musikschule Friesland/Wittmund Nina Schnackenberg und Greta Renken.

 

Die Eröffnung der Meisterschaften war damit schon gut gelungen. Und so ging es dann am Donnerstag und Freitag zu den Schreiben und den Auswertungen in die Tivolisäle und die Berufsbildende Schulen Varel. Tagungsbüro, Stenotreff, Infostand der BJCKM ( Jugend) - Treffmöglichkeiten gab es ausreichend; die Disco der BJCKM war gut besucht. Und es gab ein interessant gestaltetes Rahmenprogramm, von einer ausgebuchten Schiffstour mit der „Etta von Dangast“ im Jadebusen, bis zu Hafen- und Stadtführungen und dem Besuch des Wasserturms (eine Wahrzeichen Varels) mit seinen 220 Stufen, der in diesem Jahr noch eine Besonderheit bot, auf halber Höhe eine Schreibmaschinenausstellung. Sehr fleißige und kräftige Männer hatten rund 30 alte, interessante, die geschichtliche Entwicklung nachzeichnende Schreibmaschinen zu einer Ausstellung auch mit sehenswerten Fotos und Bildalben aus dem Schreibmaschinenmuseum „Sammler- und Hobbyforum e.V. Oldenburg“ (Vorsitzende Hannelore Schindelasch) hier aufgebaut. Und interessante Erläuterungen gab es auch, ein Enkel des ehemaligen Stenolehrers und langjährigen Vereinsvorsitzenden Wasserwerkmeister Wilhelm Ammermann („Meister Wilhelm“) betreute mit einem Kollegen die Besucher, die es bis oben geschafft hatten. Ein Aufstieg, der sich gelohnt hat.

 

Ein Höhepunkt war der Festabend mit guter, flott aufspielender Band, die auch zum Tanzen animierte, und der Auftritt von einem glänzend vertretenen „Frank Sinatra“, der das Publikum im voll besetzten Saal „aufmischte“. Eine gut gelungene Mischung im Tivoli, die Spaß machte und viel Freude bereitete.

 

Und am Samstag war dann Schluß, nachdem die Urkunden und Listen gedruckt waren, mit dem absoluten Höhepunkt, der Siegerehrung. Die Wettschreibleitungen hatten gute Arbeit geleistet und waren rechzeitig fertig geworden, was ihnen viel Anerkennung und Blumen der Präsidentin einbrachte.

 

Selbst Bürgermeister Wagner, der bei den DM immer parat war, begrüßte noch viele Besucher zu Beginn persönlich, er hat jedenfalls Varel gut, für uns hilfreich, und wortgewandt vertreten. Dafür waren ihm die Stenos sehr dankbar. Das gilt auch für Ewald Spiekermann, man hatte immer den Eindruck, dass die Stenos gut beschirmt waren und ihnen geholfen wurde, wo immer es ging.

 

Bei der Siegerehrung mit dem Aufruf der Sieger und der Nennung ihrer meisterlichen Leistungen, die auch noch per Bildschirm für alle gut lesbar parallel begleitet worden ist, wurde viel gejubelt und geklatscht. Mit ausgewählter Musik von Klaus Hübner begleitet und gelben Rosen unterstützt gab es eine prächtige Stimmung im Saal. Präsidentin Hannelore Schindelasch war zufrieden und erhielt auch viel Anerkennung für die von ihr geleistete Arbeit mit Blumen für ihren Garten und einer Schreibmaschine (Schreibmaschinchen) für die Handtasche...die „Maschine“ wird aber im Glasschrank des Schreibmaschinenmuseums in Oldenburg ihren Platz finden, meinte sie. Eine rundum gelungene Veranstaltung Deutsche Meisterschaften 2013 war zu Ende. Und wenn sie mal nach Oldenburg kommen, ein Besuch dieses hier genannten Museums ist zu empfehlen.

Was macht eigentlich Joseph Buschina?

28. Januar 2013 - Gregor Keller

 

Erinnern Sie sich an den Trainer der Rodalber Blitztipper? Im Oktober 1992 gab der Meistertrainer Josef Buschina seinen Rücktritt bekannt. Er war schon zu Lebzeiten eine Legende in der Welt der Maschinenschreiber geworden. 27 Jahre betreute er die Vereinigung der Stenografen und Maschinenschreiber (VStM) Rodalben. Nach einer Auflistung in der Deutschen Stenografenzeitung erreichten die „Blitztipper“ 155 Deutsche Meistertitel und 17 Weltmeistertitel, sie wurden 63mal Bundesjugendsieger, entschieden sämtliche Landesmeisterschaften für sich und konnten 25 Wanderpokale mit nach Hause nehmen.

 

Nicht lange nach seinem Rücktritt zog er um von Rodalben nach Teneriffa. Mit seiner Frau Erika bewohnt er in Adeje im Süden der Insel ein nettes Haus mit Swimmingpool und hat von
dort aus einen Blick zum Meer, Richtung La Gomera. Einige Kilometer vom Wohnort  in den Küstenbergen entfernt ist das Städtchen Los Christianos. Von dort aus können die Buschinas dann immer mal nach Deutschland fliegen, wenn es denn gilt, die mittlerweile auch älter gewordenen Kinder zu besuchen. Und umgekehrt bekommen sie natürlich auch immer mal Besuch aus der Heimat. Eine Ferienwohnung gibt’s auch im Haus.

 

In Erinnerung ist bestimmt auch die schnelle Trainertochter Nicole, die es schon in der Jugend fertig brachte bei Meisterschaften schneller als die Erwachsenen zu schreiben, damals amtierende Weltmeisterin im Maschinenschreiben, Weltbeste im Maschinen-Schnell-und Perfektionsschreiben sowie am Computer (813 Anschläge pro Minute beim halbstündigen  Geschwindigkeitsschreiben in Bad Neuenahr), der sechsfachen Weltmeisterin und  16fachen Deutschen Meisterin, die in allen Bestenlisten auf Platz 1 zu finden war. Sie hat übrigens im Jahre 1991 als amtierende Weltmeisterin im Maschinenschreiben auf die „Aus“-Taste gedrückt. Das geschah nach den Weltmeisterschaften im Juli in Brüssel, wo sie ihren Titel als Erwachsenen-Weltmeisterin mit einem Riesenvorsprung verteidigte und außerdem den Titel einer Weltbesten im Computerschreiben errang, erinnert sich heute noch Danny Devriend aus Belgien, Generalsekretär der INTERSTENO.   

 

Josef Buschina hat seine 44 Ordner mit über 4500 Zeitungsartikel und zahlreiche Kassetten mit Rundfunkreportagen und Videobänder mit Fernsehaufzeichnungen nicht mit in die neue Heimat genommen. Nur vier Urkunden hat er in seinem Wohnzimmer aufgehängt (höchste Auszeichnungen von der Stadt Rodalben, der Bundesrepublik Deutschland von den Bundespräsidenten Walter Scheel und Richard von Weizsäcker sowie Präsident Gregor Keller vom Deutschen Stenografenbund).  

 

Für Jupp Buschina und seine Frau Erika drehte sich die Welt auch ohne Wettschreiben und Trainingseinheiten weiter. Leicht ist es ihnen aber bestimmt nicht gefallen ihr Haus mit vielen Erinnerungen in Rodalben aufzugeben, schließlich diente es über viele Jahre auch als Trainingsstätte und sein Team wurde da auch betreut und auch verköstigt, von der immer im Trainingsstress ausgleichend und vermittelnden Ehefrau Erika. 

 

Ein erinnerungsreicher Nachmittag Anfang Januar im sonnigen und warmen Süden Teneriffas an der Hafeneinfahrt von Los Christianos ging bei Kaffee und Kuchen viel zu schnell zu Ende. Aber es kommen ja doch immer mal Stenos in die Gegend und dann kann man sich wieder erinnern - mit immer mehr Abstand - an einige Jahrzehnte erfolgreichen Wirkens der Buschinas in Rodalben.   

Jaroslav Zaviacic ist am 1. Januar vom Amt des Vizepräsidenten zurückgetreten

Jaroslav Zaviacic

4. Januar 2013 - Waltraut Dierks

 

 

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

 

"Alles Gute und viel Glück für das Jahr 2013."

 

Jaroslav Zaviacic ist am 1. Januar vom Amt des Vizepräsidenten zurückgetreten

 

Diese Nachricht erreicht uns in diesen Tagen und wir bedauern sehr, dass unser Freund Jaroslav Zaviacic sein Amt als Vizepräsident der INTERSTENO zur Verfügung gestellt hat. Sein Leben hat er dem Computerschreiben gewidmet. Sein "ZAV" ist uns allen bekannt. Mit seiner Frau Helena und mit seinen Kollegen der Interinfo Tschechien entwickelte er immer wieder Programme, um das Tastschreiben (jetzt auch durch E-Learning) an die Schüler heranzubringen und um Arbeiten auszuwerten. Überall im Land reist er herum und führt Fortbildungen durch und lässt die Teilnehmer in Wettbewerben ihre Kenntnisse nachweisen. Nicht umsonst sind die tschechischen Schreiber in den Computer-Wettbewerben immer auf den ersten Plätzen. Wir denken gern an die Weltmeisterschaft in Prag im Jahre 2007 zurück. Eine gut organisierte Zentralratssitzung in Prag im September vorigen Jahres mit einer tollen Abschlussfeier anlässlich des 125-jährigen Jubiläums von INTERSTENO wird allen Beteiligten unvergessen bleiben.

 

 

Das ist aber für ihn kein Abschied von INTERSTENO und er und seine Frau werden weiter mit vielen Schreibern und Helfern bei den Kongressen anwesend sein, denn er sagt: "Die Beschäftigung erst mit der Schreibmaschine und dann mit dem Computer ist mein lebenslanges Hobby, das ich auch gerne weiter pflegen möchte."

 

Jaroslav, wir freuen uns immer, wenn wir dich und Helena treffen und wir wünschen euch alles Gute.

 

Suche

 

Nach dem Rücktritt von Jaroslav Zaviacic als Vizepräsident wird ein Nachfolger gesucht. Immer wieder heißt es, dass ein Person aus Deutschland wieder in den Vorstand gewählt werden müsste. Wer hat Lust sich dafür zu melden? Auch unsere Landesgruppe würde sich freuen, wenn wir im Vorstand vertreten wären.

 

Ich selbst möchte nach dem Kongress in Gent mein Amt als "Juryobfrau für Textkorrektur" aufgeben. Die Person müsste sich mit Textkorrektur auskennen – das kann man aber auch lernen – und müsste einigermaßen gut in der englischen Sprache sein.

 

Interessierte Personen sollten sich bitte bei mir melden.

 

Waltraut Dierks

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Landesgruppe Intersteno E. V.